AT&S nach erstem Quartal wieder mit Gewinn - Ausblick bestätigt
Umsatz stieg um 37,5 Prozent auf 549 Mio. Euro - EBITDA legte um 134 Prozent auf 165 Mio. Euro zu - Konzernergebnis drehte auf plus 41 Mio. Euro
Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um rund 134 Prozent auf 165 Mio. Euro, währungsbereinigt lag das Plus bei 163 Prozent. Die EBITDA-Marge stieg von 17,7 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 30,1 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich auf 73 Mio. Euro (Vorjahr: minus 16,3 Mio. Euro) und lag damit bereits über dem operativen Gewinn des gesamten vergangenen Geschäftsjahres 2025/26 von 66 Mio. Euro.
Unter dem Strich stand im ersten Quartal ein Konzernergebnis von 40,8 Mio. Euro, nach einem Nettoverlust von 55,9 Mio. Euro ein Jahr zuvor. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich auf 0,93 Euro nach minus 1,55 Euro.
Nettoverschuldung und Investitionen reduziert
Zur Stärkung der Kapitalbasis und Refinanzierung trug eine im Juni begebene Hybrid-Wandelschuldverschreibung über 400 Mio. Euro bei. Dadurch erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf 29,0 Prozent, was einem Plus von 6,4 Prozentpunkten im Vergleich zum Geschäftsjahresbeginn entspricht. Die Nettoverschuldung im Verhältnis zum EBITDA sank im selben Zeitraum deutlich von 3,2 auf 1,9. Die Nettoinvestitionen verringerten sich im ersten Quartal von 54 Mio. auf 35 Mio. Euro. Der Großteil floss in das neue Werk im malaysischen Kulim, dessen Ausbau laut AT&S voll im Plan liege.
Ausblick bestätigt
Konzernchef Michael Mertin zeigte sich mit dem Jahresauftakt sehr zufrieden: "Wir sind sehr erfolgreich in das neue Geschäftsjahr gestartet. Sämtliche zentralen Kennzahlen sind - anders als in den Vorjahren - positiv und unterstreichen die Stärke unserer Strategie". Für das Gesamtjahr 2026/27 bestätigte der Vorstand die Jahresprognose mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 45 bis 55 Prozent und einer EBITDA-Marge von 32 bis 37 Prozent.
ivn/tpo
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Quelle: APA
