Österreichische Staatsanleihen im Späthandel ohne Richtung
Bei morgiger Fed-Sitzung wird keine Änderung des US-Leitzins erwartet
Morgen sind die Blicke auf die Sitzung der US-Notenbank Fed gerichtet. Auf der zweiten Zinssitzung unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh wird erneut keine Leitzins-Änderung erwartet. Ökonomen rechnen überwiegend damit, dass die US-Notenbanker den Leitzins zum fünften Mal in Folge in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent halten werden. Zuletzt hatte die Fed im Dezember den Leitzins angehoben.
Zudem geben die Ölpreise aufgrund der derzeit ruhigen Situation am Persischen Golf weiter nach. "Vermutlich versucht die US-Administration mit wirtschaftlichen Konzessionen, den Iran an den Verhandlungstisch zurückzuholen", schreiben die Experten der Dekabank. "Der nächste Schritt in Richtung Deeskalation wären Anzeichen, dass der Schiffsverkehr in der Straße von Hormuz wieder aufgenommen wird."
Die Ökonomen der Deutschen Bank verweisen darauf, dass die jüngste Eskalation im Nahen Osten und der damit verbundene Anstieg der Energiepreise die Inflationsrisiken wieder verstärkten. Sie erwarten mit Blick auf die Fed je eine Leitzinsanhebung um einen Viertelprozentpunkt im September und danach im Dezember.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,79 2,81 -0,02 2 5 Jahre 2,99 3,01 -0,02 13 10 Jahre 3,35 3,35 0,00 22 30 Jahre 3,90 3,90 0,00 28
moe/spa
Weitere News
Disclaimer
Die Wiener Börse übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit der Daten.
© 2026 Wiener Börse AG
Quelle: APA
