Lenzing - WK-Präsident Wirth: "Erschreckende Nachricht"
Drängt auf Bürokratieabbau
Am Standort Heiligenkreuz im Burgenland läuft die Faserproduktion bis Ende 2026 aus. "Die Nachricht ist extrem erschreckend, weil wir die Folgen noch nicht kennen. Was heißt das für die Zulieferbetriebe, was heißt das in der Wertschöpfungskette und in der Region. Mit einem Betrieb ist das noch nicht aus. Ich fürchte, es wird noch weitere Betriebe treffen", so Wirth, der vor "verheerenden Folgeschäden" warnte. Gemeinsam mit der Politik soll nun auf Sozialpartnerebene eine gemeinsame Lösung gefunden werden. Wobei es "keinen Schnellschuss" für das Werk in Heiligenkreuz geben soll; die Produktion laufe noch bis Jahresende. Für die Region und die Mitarbeiter sei die Situation jedenfalls "sehr dramatisch".
Grundsätzlich brauche es Maßnahmen für die Wirtschaftsförderung, verwies er auf den Forderungskatalog an Bund und Land. Die Energiekosten müssten demnach sinken, der Standort attraktiver werden und die Bürokratie abgebaut werden. Im Burgenland gebe es einen Facharbeitermangel in vielen Branchen, die Lehre müsse attraktiver werden, meinte Wirth weiters. In der WK Burgenland wurde daher etwa die "Future Factory" etabliert, die bereits von 1.600 Jugendlichen besucht wurde.
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Quelle: APA
