APA News

Wiener Börse (Eröffnung) - ATX-Aktien größtenteils freundlich

27.07.2026, 10:35:00

Mehrheit der ATX-Aktien im Plus - Ölpreise geben nach Aussetzen der Angriffe von USA und Iran nach

---------------------------------------------------------------------
AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Mitteilung der Wiener Börse (Lead), Details zu Aktien (ab 4. Absatz)
---------------------------------------------------------------------

Der Wiener Aktienmarkt ist größtenteils freundlich in die neue Handelswoche gestartet. Kurz nach Handelseröffnung zeigte sich die Mehrheit der ATX-Aktien im Plus. Die Berechnungen zum heimischen Leitindex ATX werden laut Wiener Börse derzeit nicht aktualisiert und verteilt. "Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung. Der Aktienhandel ist nicht betroffen", teilte die Wiener Börse mit. Auch das europäische Umfeld zeigte sich mit Gewinnen.

Die USA und der Iran setzten am Wochenende ihre gegenseitigen Angriffe aus und bemühten sich um Verhandlungen. US-Präsident Donald Trump will nach 13 Angriffsnächten in Folge seinem UNO-Botschafter zufolge der Diplomatie eine Chance geben. "Er gibt den Gesprächen etwas Raum, er lässt ihnen ein wenig Zeit", sagte Botschafter Mike Waltz am Sonntag dem Sender Fox News. Der Iran werde seine Angriffe aussetzen, solange die USA die ihren unterbrächen, sagte zudem ein iranischer Insider der Nachrichtenagentur Reuters.

Zunehmende Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung des Iran-Konflikts und deutlich rückläufige Ölpreise lassen zu Wochenanfang auf eine weitere Erholung am Aktienmarkt schließen, schrieben die Helaba-Experten. Die Ölpreise fielen deutlich. Händler schöpften nach zwei Nächten ohne neue US-Angriffe auf den Iran Hoffnung auf eine Entspannung und mögliche neue Verhandlungen zwischen Washington und Teheran.

Verluste gab es angesichts der fallenden Rohölpreise europaweit für die Aktien der Energie- und Ölbranche. OMV verloren 2,90 Prozent. Für die Verbund-Werte ging es 2,03 Prozent nach unten.

Erholung gab es im Reisesektor. Die Titel des Airline-Caterers Do&Co legten um 1,49 Prozent zu.

Wienerberger erholten sich um 1,59 Prozent, nachdem die Aktien des Baustoffkonzerns am Freitag um 1,5 Prozent nachgegeben hatten.

Die Analysten der Deutsche Bank Research haben ihr Kursziel für die Aktien der heimischen Andritz bei 90 Euro belassen. Gleichzeitig wurde die Empfehlung "Buy" vom zuständigen Experten Lars Vom-Cleff unverändert beibehalten. Der steirische Anlagenbauer wird am 30. Juli seine Zweitquartalszahlen 2026 präsentieren. Die Deutsche Bank prognostiziert einen Umsatzanstieg von 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einen Zuwachs des vergleichbaren EBITDA um 8,7 bis 9,1 Prozent. Die Analysten merkten an, dass sich der stärkere Euro negativ auf die Verkäufe im ersten Quartal ausgewirkt habe. Der Auftragsbestand von Andritz sei hingegen auf Rekordniveau. Die Kosten wurden in jüngster Zeit erfolgreich gesenkt und die Experten erwarten, dass das Gewinnwachstum kurz- bis mittelfristig aus allen vier Geschäftsbereichen kommen wird. Im Frühhandel notierten die Andritz-Aktien an der Wiener Börse mit plus 0,13 Prozent bei 77,40 Euro.

rst/moe

 ISIN  AT0000999982


Preisinformation

Austrian Traded Index in EUR

Weitere News

Zur News-Übersicht


Disclaimer

Die Wiener Börse übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit der Daten.
© 2026 Wiener Börse AG
Quelle: APA