Wiener Börse startet mit Verlusten - ATX gibt um 0,61 Prozent nach
Sorge vor einem noch umfassenderen Iran-Krieg wächst - Frequentis und Erste Group mit Abgaben nach Analysen
Washington verlegt US-Medienberichten zufolge weitere Kampfflugzeuge in die Konfliktregion. Um Angriffe des Iran auf Handelsschiffe in der für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtigen Straße von Hormuz zu unterbinden, bombardierte das US-Militär Ziele im Iran. Die iranischen Revolutionsgarden meldeten allerdings, zwei Öltanker seien auf der Südroute durch die Meerenge gesprengt worden. Sie seien nun manövrierunfähig.
Die Ölpreise stiegen im frühen Handel wegen des sich weiter verschärfenden Iran-Kriegs erneut. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kletterte zum ersten Mal seit Anfang Juni über die Marke von 90 Dollar. Zuletzt lag er bei 90,20 Dollar. Damit wächst auch wieder die Inflationssorge.
Mit Blick auf die Einzelwerte hob die Berenberg Bank ihr Kursziel für die Aktien der heimischen Frequentis von 89,0 auf 91,0 Euro an. Die Kaufempfehlung "Buy" für die Aktien des Technologieunternehmens wurde von Analyst Wolfgang Specht bestätigt. Die Frequentis-Aktie notierte kurz nach Handelsstart mit einem Minus von 0,74 Prozent bei 66,90 Euro.
Die Analysten von Deutsche Bank Research bestätigten ihre Kaufempfehlung "Buy" für die Aktien der heimischen Erste Group. Das Kursziel wurden von der zuständigen Expertin Marlene Eibensteiner von 121,0 auf 125,0 Euro erhöht. Die Bank-Aktie fiel um 0,36 Prozent auf 111,30 Euro.
rst/ger
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Quelle: APA
