Devisen (Früh) - Euro bei 1,1438 US-Dollar nahezu unverändert
EZB-Referenzkurs am Freitagnachmittag bei 1,1435 Dollar
Am Markt wird trotz des jüngsten Anstiegs der Ölpreise fest damit gerechnet, dass die EZB die Leitzinsen auf der Zinssitzung am kommenden Donnerstag nicht verändern wird. Allerdings steigt nach Einschätzung des Bankhauses Metzler die Wahrscheinlichkeit, dass die Notenbanker angesichts der eskalierenden Lage im Nahen Osten im September wieder aktiv werden müssen. Zudem erwarten Experten eine mögliche Zinserhöhung durch die EZB erst im September, weil dann neue Prognosen der Notenbank zur weiteren Preisentwicklung vorliegen werden.
Zuletzt war die Inflation in der Eurozone gesunken, was gegen eine weitere Zinserhöhung durch die EZB spricht. Am Montag war zudem bekannt geworden, dass die deutschen Erzeugerpreise im Juni wegen fallender Ölpreise schwächer gestiegen waren als im Monat zuvor. Allerdings hat sich die Lage im Nahen Osten zuletzt mit gegenseitigen Angriffen der USA und des Iran wieder zugespitzt, was einen deutlichen Anstieg der Ölpreise auslöste.
rst/ger
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Quelle: APA
