Strabag - Russisches Gericht vertagt Verhandlung zu Klagsverbot
Entscheidung womöglich am 22. Juli - Bisher vier Klagen des russischen Strabag-Aktionärs gegen österreichische Mitaktionäre in Russland
Die Gründe für die erneute Vertagung in dieser Causa wurden zunächst nicht bekannt, das Gericht verhandelt auf Antrag der Klägerin unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die zumindest in der Vergangenheit vom russischen Milliardär Oleg Deripaska kontrollierte Holdinggesellschaft, deren Aktionärsrechte bei der Strabag 2022 im Zusammenhang mit EU-Sanktionen eingefroren wurden, geht seit 2024 in Russland gegen österreichische Strabag-Kernaktionäre und ihr Umfeld vor. Rasperia und russische Gerichte zählen dazu auch die RBI-Tochter Raiffeisenbank Russland, die wie ihre Muttergesellschaft selbst jedoch kein Aktionär des Baukonzerns ist. In bisher zwei rechtskräftig entschiedenen Verfahren wurde Rasperia mehr als 2,3 Mrd. Euro Schadenersatz zugesprochen und diese Summe größtenteils auch von Konten der Raiffeisenbank Russland bei der russischen Zentralbank eingezogen. In einer weiteren Klage begehrt die Gesellschaft derzeit zudem Moskauer Immobilienbesitz aus dem Strabag-Umfeld.
hgh/tpo
ISIN AT000000STR1 AT0000606306
WEB http://www.strabag.com
http://www.rbinternational.com/
Preisinformation
Raiffeisen Bank Internat. AGSTRABAG SE
Weitere News
Disclaimer
Die Wiener Börse übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit der Daten.
© 2026 Wiener Börse AG
Quelle: APA
