Wiener Aktienmarkt vorbörslich mit Verlusten erwartet
ATX mit einem Minus von rund einem Prozent indiziert - Iran-Krieg erneut eskaliert
Die USA und der Iran greifen sich gegenseitig an, was Sorgen über die Sicherheit auf einer der weltweit wichtigsten Routen für Öltransporte, der Straße von Hormuz, aufwirft. Am Sonntag hatte US-Präsident Donald Trump noch in einem Interview der NBC-Sendung "Meet the Press" gesagt, dass die Straße die Meerenge für die Handelsschifffahrt geöffnet sei. Damit hatte er iranischen Aussagen einer Schließung widersprochen.
Die Ölpreise stiegen am Montag nach einer weiteren Angriffswelle des US-Militärs deutlich an. Ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent zur Lieferung im September legte im frühen Handel um mehr als vier Prozent auf über 79 US-Dollar zu. Damit einhergehend nehmen laut Helaba die Inflationserwartungen und Zinserhöhungsspekulationen wieder zu. Somit würden die Aktienmärkte erneut unter Druck stehen, so die Helaba-Experten.
Datenseitig seien die Blicke vor allem in die USA zu richten. Die Verbraucherpreise stünden an, ebenso wie Stimmungsbarometer des laufenden Monats und handfeste Zahlen, beispielsweise zur Industrieproduktion, während der Wochenauftakt angesichts des fast leeren Kalenders von dieser Seite aber impulslos bleibe, hieß es weiter.
Am Freitag hatte der ATX um 0,43 Prozent höher auf 6.484,89 Punkten geschlossen. voestalpine hatte nach einer Heraufstufung der US-Bank JPMorgan an der ATX-Spitze über sechs Prozent zugelegt. Porr hatte nach dem Aktienverkauf eines Hauptaktionärs über zehn Prozent nachgegeben.
Die größten Kursgewinner und -verlierer im prime market am Freitag:
voestalpine 6,13 % 43,30 Euro
Bajaj Mobility 4,62 % 20,15 Euro
Zumtobel 2,12 % 3,86 Euro
Porr -10,39 % 38,80 Euro
Frequentis -4,05 % 61,60 Euro
FACC -3,97 % 17,90 Euro
rst/prtas
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Quelle: APA
