Wiener Börse (Nachmittag) - ATX mit minus 0,87 Prozent weiter schwach
Negatives Umfeld - Dünne Meldungslage - Bankaktien im Minus
Die Meldungslage zu den heimischen Unternehmen blieb zu Wochenbeginn weiterhin dünn. In den Fokus rückten einige Konjunkturnachrichten: Finanzmarktexperten bewerten die konjunkturelle Entwicklung im Euroraum erneut positiver. Der von Sentix erhobene Konjunkturindikator legte im Juli um 10,3 Punkte auf minus 3,1 Punkte zu, wie das Analyse-Institut mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf minus 10,0 Punkte gerechnet.
Ein starker Anstieg der Energiepreise infolge des Iran-Kriegs hat die Erzeugerpreise in der Eurozone weiter nach oben getrieben, wurde ferner bekannt. Im Mai legten sie im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 5,9 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Erzeugerpreise im Mai um 0,2 Prozent. Das war von Volkswirten im Schnitt erwartet worden.
Aktien von AT&S korrigierten nach den deutlichen Freitagsgewinnen um gut sechs Prozent nach unten. Zu Wochenschluss hatten die Titel des Leiterplattenherstellers noch satte 6,8 Prozent zulegen können. Schwächer zeigten sich auch Andritz und büßten 1,7 Prozent ein. Mayr-Melnhof schwächten sich um 2,3 Prozent ab.
Unter den im ATX schwer gewichteten Bankaktien tendierten BAWAG um 1,2 Prozent tiefer. Die Anteilscheine der Erste Group und von Raiffeisen lagen jeweils 0,4 Prozent im Minus.
Bei den Energiewerten zeigten sich OMV um 0,5 Prozent befestigt. Verbund gaben hingegen um 1,3 Prozent nach und EVN lagen 1,5 Prozent im Minus.
Palfinger stiegen um gut ein Prozent auf 33,15 Euro. Die Analysten von Deutsche Bank Research haben ihr Kursziel für den heimischen Kran-Spezialisten von 48,0 Euro auf 47,0 Euro gesenkt. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde beibehalten.
ger/rst
ISIN AT0000999982
Preisinformation
Austrian Traded Index in EURWeitere News
Disclaimer
Die Wiener Börse übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit der Daten.
© 2026 Wiener Börse AG
Quelle: APA
