Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mehrheitlich im Minus
Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe stieg im Gegenzug um 4 Basispunkte auf 3,16 Prozent
Zur Wochenmitte standen vor allem die publizierten Preisdaten aus der Eurozone im Fokus. Die Inflation in der Eurozone hat sich im Juni stärker als erwartet abgeschwächt. Vor allem der Rückgang der Ölpreise dämpft die Inflationsentwicklung. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 2,8 Prozent. Im Mai hatte die Inflationsrate bei 3,2 Prozent gelegen. Volkswirte hatten für Juni im Schnitt einen Rückgang der Rate auf 3,0 Prozent erwartet.
Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig eine Jahresteuerung von zwei Prozent an. Die Auswirkungen des Iran-Kriegs hatten die Inflation in den vorangegangenen Monaten deutlich nach oben getrieben. So hatte im Februar die Inflationsrate noch bei 1,9 Prozent gelegen. Im Juni schwächte sich der Anstieg der Energiepreise auf 8,7 Prozent ab. Im Vormonat hatte der Anstieg noch bei 10,8 Prozent gelegen. Zuletzt waren die Ölpreise wieder unter das Niveau von Kriegsbeginn gefallen.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,58 2,58 0,00 5 5 Jahre 2,75 2,74 0,01 14 10 Jahre 3,16 3,12 0,04 27 30 Jahre 3,77 3,71 0,06 31
ste/spa
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Quelle: APA
