Devisen (Früh) - Euro unbewegt bei 1,1404 US-Dollar
Lage im Nahen Osten bleibt unklar
Die Situation ist laut den Experten der Helaba weiterhin geprägt von der jüngsten Stabilisierung im Bereich von 1,1411, dem ehemaligen Jahrestief. Übergeordnet seien Abwärtsrisiken jedoch vorhanden. Sollte das neue Jahrestief bei 1,1325 unterschritten werden rücke die Marke von 1,1244 ins Blickfeld. Widerstände zeigen sich um 1,1450 und um 1,1500, wo auch die 21-Tagelinie zu finden ist, heißt es weiter.
Unklar bleibt die Lage im Nahen Osten. Nach der jüngsten militärischen Eskalation in der Straße von Hormuz könnte es heute in Katar zu Krisengesprächen zwischen Vertretern der USA und dem Iran kommen. "Der Iran hat um ein Treffen gebeten", schrieb US-Präsident Donald Trump in den sozialen Medien. Von iranischer Seite klang das allerdings anders. Eine Gesprächsrunde werde stattfinden, "sobald die Voraussetzungen geschaffen sind und Einigkeit über Termin und Veranstaltungsort erzielt wurde", sagte Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi.
In Deutschland sind indes angesichts des Ölpreisschocks in Folge des Iran-Kriegs die Preise für nach Deutschland importierte Güter im Mai stärker als erwartet gestiegen. Im Jahresvergleich legten die Einfuhrpreise um 6,8 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.
moe/szk
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Quelle: APA
