Wiener Aktienmarkt vorbörslich etwas gestärkt erwartet
Leichte Entspannung im Nahen Osten - Blick auf deutsche Wirtschaftsdaten
Zum Handelsschluss herrschte Verwirrung um Verhandlungen in Katar. Der Iran und die USA machen widersprüchliche Angaben über neue Verhandlungen am Dienstag im katarischen Doha. "Die Aufregung zwischen den USA und dem Iran hat sich gelegt und so gab es keinen nennenswerten Ausschlägen der Energiepreise", schreiben die Experten der Helaba in einem Kommentar.
Datenseitig in den Fokus rücken heute die deutschen Arbeitsmarktdaten für den Juni. "Spannend auch im Hinblick auf die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank werden die Verbraucherpreiseentwicklungen sein", heißt es bei der Helaba weiter.
In Österreich ist es noch recht ruhig. Die Erste Group Research hat für UBM das Kursziel von 28,0 auf 26,0 Euro gesenkt. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde aufrecht gehalten. Das internationale Umfeld erschwere es UBM, Verkäufe zu realisieren. Die Analysten der Erste Research gehen aber davon aus, dass das Unternehmen die Situation gut meistern wird.
Am heimischen Aktienmarkt gab es am Ende des Vortages nur wenige Gewinner. Die AT&S-Papiere gaben erneut nach, schlossen aber letztlich nur noch mit einem Minus von 0,62 Prozent bei 192 Euro. Im Handelsverlauf waren die Werte des Leiterplattenherstellers zwischenzeitlich auf 181,40 Euro gefallen.
Am Montag hatte der ATX um 0,85 Prozent schwächer bei 6.351,75 Punkten geschlossen.
Die größten Kursgewinner im prime market am Montag:
Austriacard +1,69% 9,60 Euro Rosenbauer +1,35% 60,00 Euro UBM Development +0,88% 17,20 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Montag:
Wienerberger -4,57% 22,56 Euro voestalpine -3,39% 40,44 Euro Frequentis -2,37% 61,80 Euro
moe/ger
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Quelle: APA
