Österreichische Staatsanleihen im Späthandel uneinheitlich
Anleihenmarkt kaum bewegt - Keine Impulse durch Entwicklung im Iran-Krieg
Für keine Impulse, aber reichlich Verwirrung sorgten mögliche neue Verhandlungen im Iran-Krieg. Dabei machten der Iran und die USA widersprüchliche Angaben. US-Medien hatten berichtet, nach den gegenseitigen Angriffen vom Wochenende sollten die Verhandlungen am Dienstag in der katarischen Hauptstadt wieder aufgenommen werden. Der iranische Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi sagte hingegen iranischen Medien, diese Information sei "nicht korrekt". Eine Gesprächsrunde werde stattfinden, "sobald die Voraussetzungen geschaffen sind und Einigkeit über Termin und Veranstaltungsort erzielt wurde", so Gharibabadi laut der iranischen Nachrichtenagentur ISNA. "Das Abhalten von technischen Sitzungen der Arbeitsgruppen ist für diese Woche nicht geplant." US-Präsident Donald Trump schrieb allerdings in seinem Onlinedienst Truth Social: "Der Iran hat um ein Treffen gebeten. Es wird morgen in Doha stattfinden!"
Im Blick der Märkte steht auch das EZB-Notenbanktreffen im portugiesischen Sintra. Präsidentin Christine Lagarde wird dort ihre Eröffnungsrede halten. Zudem tritt der Chef der US-Notenbank Federal Reserve, Kevin Warsh, erstmals in seiner neuen Funktion international auf. In Spanien verharrte indes die Jahresinflationsrate im Juni bei 3,6 Prozent. Volkswirte hatten hingegen einen Rückgang auf 3,4 Prozent erwartet. Die Inflationszahlen für den gesamten Währungsraum werden am Mittwoch veröffentlicht. Die Notenbank strebt für den gesamten Währungsraum auf mittlere Sicht eine Rate von zwei Prozent an.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,59 2,58 0,01 5 5 Jahre 2,74 2,73 0,01 14 10 Jahre 3,12 3,12 0,00 26 30 Jahre 3,71 3,71 0,00 30
rst/ste
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Quelle: APA
