Wiener Aktienmarkt vorbörslich mit Abschlägen erwartet
ATX mit minus 0,9 Prozent taxiert - Kein Störfeuer aus dem Nahen Osten erwartet
Die Blicke ruhen weiter auf den Nahostverhandlungen. Experten erwarten davon heute kein Störfeuer. Die Gespräche über ein Rahmenabkommen zur endgültigen Beendigung des Kriegs gehen momentan auf technischer Ebene weiter, wie US-Vizepräsident JD Vance bestätigte. Nach seinen Angaben will der Iran auch wieder Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ins Land lassen. Einen Zeitplan dafür gebe es aber noch nicht. Außerdem bleibe es abzuwarten, ob die Entspannung am Persischen Golf und bei den Ölpreisen bereits zu einer neuen Stimmungsverbesserung beitragen kann, oder ob sich dies erst im Verlauf der kommenden Monate zeigen werde, schreiben die Experten der Helaba.
In Österreich war es unternehmensseitig sehr ruhig. Am Montag hatte der ATX um 1,03 Prozent höher bei 6.594,82 Punkten geschlossen. Getragen wurde er erneut von den AT&S-Papieren. AT&S profitierten weiter von der enormen Nachfrage in der Halbleiterbranche und setzten ihre Rekordjagd mit einem Zuwachs von fast sechs Prozent fort.
Die größten Kursgewinner im prime market am Montag:
AT&S +5,75% 239,00 Euro voestalpine +2,88% 44,96 Euro Strabag +2,42% 88,80 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Montag:
Lenzing -5,08% 27,10 Euro Zumtobel -3,69% 4,18 Euro Telekom Austria -2,26% 9,95 Euro
moe/ste
ISIN AT0000999982
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Quelle: APA
