Wiener Börse (Schluss) - ATX gewinnt 0,38 Prozent
Warten auf Unterzeichnung des Rahmenabkommens USA-Iran und Zinsentscheid der US-Notenbank - AT&S büßen 6,7 Prozent ein
Die Freude über das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran, das nach der Unterzeichnung am Freitag zu einem Frieden führen soll, ist etwas verflogen. Man wartet leicht zuversichtlich ab, meinen Analysten. Laut US-Präsident Donald Trump gehen die Verhandlungen mit dem Iran in eine zweite Phase. Diese Phase werde laut Trump einfacher. Die USA würden jedoch kein Geld im Iran investieren, sagt Trump am Rande des G7-Gipfels in Frankreich vor Journalisten. Der iranische Außenminister Abbas Araqchi sprach bei einer Pressekonferenz in Teheran von einer neuen Verhandlungsrunde ab Freitag. "Das Abkommen muss erst noch unterzeichnet werden und die wichtigsten und kritischsten Themen darin müssen ebenso erst gelöst werden", merken die Experten der Helaba an.
Die Blicke der Anleger richten sich zunehmend auf den am Mittwoch im Handelsverlauf anstehenden Zinsentscheid der US-Notenbank Fed. Bei der ersten Sitzung unter ihrem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh werden die Währungshüter nach Einschätzung von Ökonomen am derzeitigen Zinsniveau festhalten.
In Österreich zog einmal mehr der steirische Leiterplattenhersteller die Blicke auf sich. Nachdem AT&S gestern um rund 36 Prozent abhoben, kamen sie heute um 6,7 Prozent zurück und waren damit Schlusslicht im ATX.
moe/spa
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Quelle: APA
