Wiener Aktienmarkt vorbörslich etwas leichter erwartet
Mögliches Abkommen zwischen den USA und dem Iran weiter im Fokus
Beflügelt wurden die Märkte durch die angebliche Einigung auf ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran. Skepsis ist aber laut manchen Analysten angebracht. "Das Abkommen muss erst noch unterzeichnet werden und die wichtigsten und kritischsten Themen darin müssen ebenso erst gelöst werden", merken die Experten der Helaba an. Immerhin soll die wichtige Ölversorgungsroute in der Straße von Hormuz geöffnet werden. "Die Energiepreise haben im Zuge dessen weiter nachgegeben. Inflations- und Zinserwartungen haben sich im Zuge dessen zurückgebildet", heißt es weiter.
Am Vormittag richtet sich laut Helaba wohl die Aufmerksamkeit auf die Ergebnisse der ZEW-Umfrage in der letzten Woche. Die positiven Entwicklungen in Sachen Nahost-Konflikt und die rückläufigen Energiepreise dürften sich dabei aber wohl noch nicht nachhaltig niedergeschlagen haben.
In Wien schossen gestern die Aktien von AT&S nach einer positiv aufgenommenen Ankündigung von KI-Investitionen am Montag um gut 36 Prozent nach oben. Der Leiterplatten-und IC-Substrat-Hersteller rüstet sich mit einem bis zu zwei Milliarden Euro schweren Investitionsprogramm in Malaysia für den KI-Boom. Gemeinsam mit dem US-Chipkonzern AMD und einem weiteren Technologieunternehmen fließt das Geld in den Standort Kulim.
Am Montag hatte der ATX um 2,59 Prozent höher bei 6.420,63 Punkten geschlossen.
Die größten Kursgewinner im prime market am Montag:
AT&S +36,19% 210,00 Euro FACC +7,23% 17,20 Euro DO&CO +6,88% 217,50 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Montag:
OMV -5,11% 55,70 Euro Post -2,64% 31,35 Euro Flughafen Wien -2,20% 48,90 Euro
moe/szk
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Quelle: APA
