DO&CO meldet Rekordjahr bei Umsatz und Gewinn
Konzernergebnis stieg um 14,4 Prozent auf 105,8 Mio. Euro - Umsatz legte um 7,1 Prozent auf 2,46 Mrd. Euro zu - Airline Catering wichtigster Treiber - Ausblick positiv
Wichtigster Umsatzbringer blieb das Airline Catering, das um 7,1 Prozent auf 1,95 Mrd. Euro zulegte. Das Unternehmen profitierte hier unter anderem von Investitionen der Fluglinien in Premiumprodukte. Im Event Catering stiegen die Erlöse um 5,9 Prozent auf 323,4 Mio. Euro. Laut Firmenangaben fiel dieses Plus aufgrund des Wegfalls der Fußball-EM geringer aus. Bereinigt um diesen Einmaleffekt hätte das Wachstum in dieser Sparte 14,9 Prozent betragen. Der Bereich Restaurants, Lounges und Hotels legte um 9,0 Prozent auf 188,1 Mio. Euro zu.
Auch operatives Ergebnis deutlich verbessert
Auch operativ verbesserte sich DO&CO deutlich: Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 15,6 Prozent auf 212,3 Mio. Euro, die EBIT-Marge verbesserte sich von 8,0 auf 8,6 Prozent. Die Nettoverschuldung im Verhältnis zum operativen Gewinn (EBITDA) wurde bis Ende März 2026 weiter von 0,64 auf 0,05 abgebaut. Wie bereits Anfang Juni angekündigt, schlägt der Vorstand für 2025/26 eine auf 2,50 Euro je Aktie erhöhte Dividende vor. Die Zahl der Beschäftigten wuchs um 7,8 Prozent auf durchschnittlich 16.450.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026/27 gibt sich der Vorstand zuversichtlich, den Wachstumskurs fortzusetzen. Trotz geopolitischer Unsicherheiten im Nahen Osten, die bereits im März zu temporären Luftraumsperren führten, sieht sich DO&CO durch einen hohen variablen Kostenanteil und Cost-Plus-Verträge gut abgesichert. In Österreich plant der Konzern den weiteren Ausbau seiner heimischen Präsenz am Flughafen Wien, wo ab dem ersten Quartal 2027 neue Gastronomieflächen (unter anderem Demel) im erweiterten Terminal 3 Süd bespielt werden sollen.
ivn/cgh
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Quelle: APA
