Wiener Börse (Mittag) - ATX mit 1,48 Prozent im Minus
Neuerliche Eskalation im Iran im Fokus - Aktien von OMV und Polytec werden ex Dividende gehandelt
Iran und Israel haben sich das erste Mal seit der im April zwischen Teheran und Washington vereinbarten Waffenruhe gegenseitig angegriffen. Israels Luftwaffe habe Ziele im Westen und im Zentrum des Iran ins Visier genommen, teilte das israelische Militär in den frühen Morgenstunden auf der Plattform X mit. Wenige Stunden zuvor hatte der Iran Israel mit Raketen beschossen. US-Präsident Donald Trump forderte beiden Länder auf, die neuen Angriffe sofort einzustellen. "Israel und der Iran müssen unverzüglich aufhören zu 'schießen'", schrieb er in den sozialen Medien. Der Iran warnte vor einem Scheitern der Friedensbemühungen von Trump. Die Angriffe belasteten den "chaotischen diplomatischen Prozess" mit den USA, teilte das Außenministerium in Teheran mit.
Von den heimischen Unternehmen gab es im Laufe des Vormittags wenig neue Nachrichten. Die Aktien von OMV verloren 6,31 Prozent, allerdings wurden diese ex Dividende gehandelt. CA Immo gaben um knapp drei Prozent nach. Wienerberger, voestalpine und SBO büßten mehr als 2,5 Prozent ein. Einen weiteren Rücksetzer setzte es für AT&S, die 1,65 Prozent eingaben. In Grenzen hielten sich die Verluste der schwergewichteten Bankenwerte. RBI fielen um 0,53 Prozent, Erste um 0,29 Prozent und BAWAG um 0,2 Prozent. Auch der Stromversorger EVN begrenzte das Minus auf 0,17 Prozent.
Im prime market ging es für die Polytec-Aktien um 1,75 Prozent nach unten, allerdings wurden auch diese ex Dividende gehandelt. Hier lagen die Aktien von EuroTeleSites (0,44 Prozent) und FACC (0,38 Prozent) im Plus.
rst/moe
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Quelle: APA
