Devisen (Früh) - Euro bei 1,1518 US-Dollar wenig bewegt
Trotz sich wieder zuspitzenden Iran-Kriegs und Dämpfer durch deutsche Konjunkturdaten
Der sich am Wochenende wieder zuspitzende Krieg zwischen Israel und dem Iran spielte bisher am Devisenmarkt kaum eine Rolle. Der überraschend starke Dämpfer beim Auftragseingang der deutschen Industrie im April sorgte ebenfalls kaum für Bewegung beim Euro. Das Minus habe im April im Vergleich zum März saison- und kalenderbereinigt 3,8 Prozent betragen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag in der Früh in Wiesbaden mit. Von Bloomberg befragte Volkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang von 2,0 Prozent gerechnet.
"Zum Ende der Woche präsentierte sich der Euro gegenüber dem US-Dollar zunächst gut behauptet, gab im Zuge des starken US-Arbeitsmarktberichtes und der zunehmenden US-Zinsspekulationen aber schließlich deutlich nach," schreiben die Experten der Helaba in ihrem Morgenkommentar. Insgesamt bleibe der Euro damit in der Defensive. Mit dem Abrutschen unter die Marken 1,1576/78 sei Raum eröffnet worden für weitere Kursabschläge in Richtung des Jahrestiefs bei 1,1411 US-Dollar.
rst/moe
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Quelle: APA
