Wirtschaftskammer streicht jeden vierten Job in Bundesorganisation
200 von 800 Jobs in Wien-Wieden bis Ende 2027 - Schultz: "Ziel ist moderne, schlagkräftige Interessenvertretung"
Konkret geht es mit den 200 um ein Viertel der 800 Hausmitarbeiter (vollzeitäquivalent) der Bundeskammer auf der Wieden in Wien. Lehrlinge und Trainees sind nicht betroffen. Das gilt auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von den rechtlich selbstständigen Fachverbänden sowie Töchtern der WKÖ. Neben der Bundeskammer gibt es neun Länderkammern, die ebenfalls sparen müssen.
Schultz: "Ziel ist moderne, schlagkräftige Interessenvertretung"
Die WKÖ will den Abbauplan ihren Angaben zufolge sozial verträglich gestalten und die Mitarbeiter in der Phase bestmöglich unterstützen. Ressourcen sollen konsequent auf jene Aufgaben fokussiert werden, die unmittelbar zum Nutzen der Mitgliedsbetriebe beitragen und die Schlagkraft der Organisation stärken.
"Ziel ist eine moderne, schlagkräftige Interessenvertretung, die sich konsequent an den Anforderungen der Betriebe orientiert", so Schultz am Dienstag. "Wir bauen Doppelgleisigkeiten, Ineffizienzen und Unübersichtlichkeiten in der Organisation ab." Im Zuge der Neuaufstellung würden Strukturen vereinfacht, Leistungen gebündelt oder eingestellt bzw. woanders integriert.
phs/spo
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Quelle: APA
