Wiener Aktienmarkt vorbörslich im Plus erwartet
Situation am Persischen Golf sorgt weiter für Spannung
Die Märkte sind weiter von der Situation am Persischen Golf geprägt. Der Iran droht angesichts des eskalierenden Konflikts zwischen Israel und der mit Teheran verbündeten Hisbollah-Miliz im Libanon mit einem Abbruch der Verhandlungen mit den USA über ein Ende des Iran-Kriegs - sollten Israels Angriffe auf den Libanon andauern. US-Präsident Donald Trump betonte in den sozialen Medien, die Gespräche mit Teheran würden in "schnellem Tempo" fortgeführt. "Zwar sind negative Meldungen im Nahost-Konflikt weiterhin in der Lage, die Stimmung zu trüben und die Energiepreise zu erhöhen, Marktteilnehmer widmen sich inzwischen aber auch anderen Themen", erklären die Experten der Helaba in einem Bericht.
Unternehmensseitig standen gestern am heimischen Aktienmarkt die UNIQA-Werte im Fokus. Nach Vorlage von Zahlen am Freitag setzten die Analysten der Berenberg Bank ihr Kursziel für die UNIQA-Aktien von 19,60 auf 20,00 Euro nach oben. Gleichzeitig wurde das Anlagevotum "Buy" für die Titel bestätigt. Zum Handelsschluss notierte UNIQA mit einem Plus von 1,4 Prozent bei 17,40 Euro.
Heute ist es in Österreich meldungstechnisch noch ruhig. Analysten der Erste Group Research haben das Kursziel des Baukonzerns Porr nach Vorlage der Zahlen für das 1. Quartal von 39,5 Euro auf 45,9 Euro hinaufgesetzt. Die Empfehlung "Accumulate" wurde beibehalten. Erklärt wird die Entscheidung "mit einer Aufwärtskorrektur unserer langfristigen EBIT-Annahmen angesichts der verbesserten Margenentwicklung."
Am Montag hatte der ATX um 1,20 Prozent schwächer bei 6.075,32 Punkten geschlossen.
Die größten Kursgewinner im prime market am Montag:
EVN +2,30% 28,90 Euro Kapsch TrafficCom +1,46% 5,56 Euro UNIQA +1,40% 17,40 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Montag:
FACC -4,82% 16,60 Euro voestalpine -4,30% 46,32 Euro Raiffeisen Bank International -3,20% 47,84 Euro
moe/ger
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Quelle: APA
