Wiener Börse startet mit leichten Verlusten - ATX mit -0,1 %
Weiterhin keine Lösung im Iran-Krieg in Sicht - UNIQA nach Zahlen vom Freitag weiter im Fokus
Das US-Militär griff nach eigenen Angaben iranische Radar-und Drohnen-Kommandozentralen in Goruk und auf der Insel Keschm an. Die Vorstöße seien eine Reaktion auf aggressive Handlungen des Iran gewesen, darunter der Abschuss einer US-Drohne vom Typ MQ-1 über internationalen Gewässern, teilt das US-Zentralkommando (Centcom) mit. Unterdessen erklären die iranischen Revolutionsgarden iranischen Medien zufolge, sie hätten einen Luftwaffenstützpunkt ins Visier genommen. Dieser sei von den USA für einen Angriff auf einen Telekommunikationsturm auf der Insel Sirik im Süden des Iran genutzt worden. Die staatliche Nachrichtenagentur Kuna vermeldete, dass die kuwaitische Luftabwehr Raketen- und Drohnenangriffe abfangen.
Von einer erhöhten Risikoaversion kann aber nicht die Rede sein, weshalb die Energiepreise unterhalb ihrer Höchststände konsolidieren, bei allerdings insgesamt erhöhten Niveaus, so die Experten von Helaba. Am Montag steht in Österreich die Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten von Mai am Programm.
Unternehmensseitig ist wenig zu erwarten. Nach Vorlage von Zahlen am Freitag haben die Analysten der Berenberg Bank ihr Kursziel für die UNIQA-Aktien von 19,60 auf 20.00 Euro nach oben gesetzt. Gleichzeitig wurde das Anlagevotum "Buy" für die Titel bestätigt. Analyst Michael Huttner geht davon aus, dass der Versicherungskonzern von Kosteneinsparungen profitieren wird. Am Montag starteten die UNIQA-Werte trotzdem mit einem Minus von 0,82 Prozent bei 17,00 Euro in die neue Handelswoche.
rst/ger
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Quelle: APA
