Wiener Aktienmarkt vorbörslich gut behauptet erwartet
Hoffnung auf Fortschritte im Nahen Osten - UNIQA und CPI Europe mit Zahlen
Die USA und der Iran nähern sich nach US-Angaben einer Einigung auf eine Verlängerung der Waffenruhe und weitere Verhandlungen. Bezüglich einer Absichtserklärung seien viele Fortschritte gemacht worden, es werde aber noch an einigen Punkten gearbeitet, sagte US-Vizepräsident JD Vance. Ob allerdings Präsident Donald Trump zustimmen wird, sei offen. Aus Teheran hieß es, eine vorläufige Einigung sei bisher nicht ausformuliert und dementsprechend auch nicht bestätigt.
Impulse könnten im Tagesverlauf Inflationsdaten aus Deutschland bringen. Unternehmensseitig stehen vor dem Wochenende noch UNIQA und CPI Europe mit Zahlenvorlagen im Fokus.
Die UNIQA steigerte Umsatz und Gewinn, wobei die verrechneten Prämien um deutliche 14 Prozent zulegten. Den Jahresausblick bestätigte der Versicherungskonzern. Erste-Analyst Thomas Unger bezeichnete das Zahlenwerk in einer ersten Reaktion als "solide" und verwies auf das saisonal starke Rückversicherungssegment.
Der Immobilienkonzern CPI Europe (früher Immofinanz) hat im ersten Quartal das Konzernergebnis - nicht zuletzt aufgrund von Bewertungen - mehr als verdoppelt. Das Ergebnis stieg auf 105,5 Mio. Euro, nach 47,5 Millionen im Vorjahreszeitraum.
Am Donnerstag hatte der ATX um 0,87 Prozent schwächer bei 6.042,44 Punkten geschlossen.
Die größten Kursgewinner im prime market am Donnerstag:
Porr +4,94% 38,25 Euro Polytec +4,27% 4,64 Euro Frequentis +2,34% 74,30 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Donnerstag:
CA Immo -3,17% 24,40 Euro EVN -3,12% 27,95 Euro Kapsch TrafficCom -2,83% 5,50 Euro
spa/rst
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Quelle: APA
