Rohstoffe (Vormittag) - Ölpreise geben merklich nach
Goldpreis zieht etwas an
Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juli fiel am Montagvormittag um 4,6 Prozent auf 92,19 Dollar.
Marktbeobachter verwiesen auf Anzeichen für eine mögliche Entspannung im Iran-Krieg. Die USA stehen nach Angaben von Präsident Donald Trump in den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs kurz vor einem Rahmenabkommen mit Teheran und der Wiederöffnung der Straße von Hormuz. Es sei "weitgehend" ausgehandelt, schrieb Trump am Wochenende auf der Plattform Truth Social.
Trump dämpfte jedoch die Hoffnungen auf einen schnellen Durchbruch. "Die Verhandlungen verlaufen geordnet und konstruktiv, und ich habe meine Vertreter angewiesen, beim Deal nichts zu überstürzen, da die Zeit auf unserer Seite ist", schrieb er auf Truth Social mit Blick auf den Stand der Verhandlungen über ein Rahmenabkommen.
US-Außenminister Marco Rubio schließt eine Vereinbarung zur Beendigung des Iran-Kriegs noch am Montag nicht aus - allerdings nur unter Berücksichtigung des Selbstverteidigungsrechts Israels. "Wir hatten gestern Abend gedacht, dass wir Neuigkeiten haben, vielleicht auch heute, ich würde da nicht allzu viel hineininterpretieren." Derzeit liege "ein ziemlich solides Ding auf dem Tisch hinsichtlich seiner Fähigkeit, die Meerengen zu öffnen", erklärte Rubio mit Blick auf Hormuz.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist zuletzt gefallen. Der Korbpreis betrug am Donnerstag 113,44 US-Dollar je Barrel. Am Mittwoch hatte der Preis noch 115,42 Dollar betragen. Die OPEC berechnet diesen Preis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.
Der Goldpreis zeigte sich zu Wochenbeginn etwas fester. Am Montagvormittag wurde eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) bei 4.559,40 US-Dollar gehandelt. Das waren 1,1 Prozent mehr als am Freitagabend.
ger
Weitere News
Disclaimer
Die Wiener Börse übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit der Daten.
© 2026 Wiener Börse AG
Quelle: APA
