Devisen (Früh) - Euro über 1,16 US-Dollar knapp behauptet
Zuletzt bei 1,1609 Dollar
Die Ölpreise als Gradmesser für die Inflations- und Zinssorgen am Markt legten im frühen Handel etwas zu, blieben aber klar unter dem Niveau aus der ersten Wochenhälfte. Zwischen dem Iran und den USA gibt es einem hochrangigen Insider zufolge bisher keine Einigung. Jedoch hätten sich die Differenzen verringert, sagte die mit der Angelegenheit vertraute iranische Person Reuters. Zu den Streitpunkten zählten die iranische Urananreicherung sowie die Kontrolle über die Straße von Hormuz.
Die vergangenen Tage hätten angedeutet, dass bei einem Anhalten des Konflikts im Nahen Osten der Euro mit der Zeit immer stärker an Boden gegen den US-Dollar einbüßen dürfte, schrieb Devisenexperte Volkmar Baur von der Commerzbank. Denn die Wirtschaft der Eurozone werde durch den höheren Öl- und Gaspreis wesentlich stärker belastet als die Wirtschaft in den USA. Dies hätten auch die jüngsten Einkaufsmanagerindizes angedeutet.
Konjunkturseitig steht am Vormittag das ifo-Geschäftsklima für Deutschland an. Angesichts uneinheitlicher Vorgaben sollte ein nochmaliger, leichter Rückgang des Indexes nicht ausgeschlossen werden, warnen die Marktbeobachter der Helaba.
spa/rst
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Quelle: APA
