Wiener Aktienmarkt vorbörslich freundlich erwartet
Gute Asien-Vorgaben
Die Ölpreise als Gradmesser für die Inflations- und Zinssorgen am Markt legten im frühen Handel etwas zu, blieben aber klar unter dem Niveau aus der ersten Wochenhälfte. Zwischen dem Iran und den USA gibt es einem hochrangigen Insider zufolge bisher keine Einigung. Jedoch hätten sich die Differenzen verringert, sagte die mit der Angelegenheit vertraute iranische Person Reuters. Zu den Streitpunkten zählten die iranische Urananreicherung sowie die Kontrolle über die Straße von Hormuz.
Konjunkturseitig steht am Vormittag das ifo-Geschäftsklima für Deutschland an. Angesichts uneinheitlicher Vorgaben sollte ein nochmaliger, leichter Rückgang des Indexes nicht ausgeschlossen werden, warnen die Marktbeobachter der Helaba.
Mit Blick auf die Einzelwerte hob die Erste Group ihre Empfehlung für die Strabag von "Accumulate" auf "Buy" hoch. Analyst Michael Marschallinger sieht im rekordhohen Auftragsbestand des Baukonzerns das wichtigste "Highlight". Inzwischen hob Deutsche Bank Research ihr Kursziel für die AT&S-Aktien weiter von 100 auf 120 Euro an.
Am Donnerstag hatte der ATX um 0,11 Prozent höher bei 5.910,42 Punkten geschlossen.
Die größten Kursgewinner im prime market am Donnerstag:
FACC +3,29% 15,06 Euro Verbund +3,09% 61,75 Euro Strabag +2,82% 87,40 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Donnerstag:
Rosenbauer -3,21% 60,40 Euro DO&CO -3,05% 178,00 Euro Frequentis -2,75% 70,80 Euro
spa/rst
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Quelle: APA
