Österreichische Staatsanleihen im Späthandel wenig verändert
Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe um 2 Basispunkte auf 3,37 Prozent gestiegen
Im Verlauf standen die veröffentlichten US-Preisdaten im Fokus, lieferten nach Europa aber kaum sichtbare Auswirkungen. Angesichts kräftig gestiegener Energiekosten in den USA hoben die Hersteller ihre Preise weit stärker an als gedacht. Die US-Erzeugerpreise legten im April um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat zu. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit einem Anstieg von 0,5 Prozent gerechnet.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat legten die Erzeugerpreise sogar um 6,0 Prozent zu. Dies ist der stärkste Zuwachs seit Dezember 2022. Experten hatten ein Plus von 4,9 Prozent auf dem Radar, nach revidiert 4,3 Prozent im März.
Die Anleihekurse werden aktuell vor allem von den nicht weiter gestiegenen Ölpreisen unterstützt. An den beiden Vortagen waren die Kurse noch durch einen deutlichen Anstieg der Ölpreise belastet worden. Höhere Inflationserwartungen schürten die Spekulation, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen anheben könnte.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,70 2,71 -0,01 0 5 Jahre 2,95 2,94 0,00 13 10 Jahre 3,37 3,35 0,02 27 30 Jahre 3,92 3,92 0,00 30
ste/spa
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Quelle: APA
