Rohstoffe (Vormittag) - Brent-Ölpreis etwas tiefer
Nach jüngster Aufwärtsbewegung
An den Finanzmärkten stehen die Gespräche zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping im Fokus, die im weiteren Verlauf der Woche erwartet werden. Bei dem Treffen dürfte auch der Iran-Krieg eine Rolle spielen, nachdem mit der Straße von Hormuz auch eine für China wichtige Handelsroute aus dem Persischen Golf seit Kriegsbeginn Ende Februar faktisch geschlossen ist.
Die Lieferströme für Rohöl, Erdgas und Kraftstoffe aus den Fördergebieten am Persischen Golf sind weitgehend unterbrochen, was die Sorgen um das globale Wirtschaftswachstum schürt und die Ölpreise auf einem hohen Niveau hält.
Analysten der französischen Bank Societe Generale warnen vor längerfristigen Folgen durch den Iran-Krieg. Zwar dürften die Ölpreise unmittelbar auf Meldungen über eine Wiederöffnung der Straße von Hormuz reagieren und fallen, doch "das physische Marktgleichgewicht verbessert sich erst deutlich später", warnte das Bankhaus.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist zuletzt wieder gestiegen. Wie das OPEC-Sekretariat am Mittwoch in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Dienstag 115,09 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Am Montag hatte der Preis 110,69 Dollar betragen. Die OPEC berechnet diesen Preis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.
Der Goldpreis gab weiter nach. Zuletzt wurde eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) bei 4.687,85 US-Dollar gehandelt. Das waren 0,58 Prozent weniger als am Dienstagabend.
ste/moe
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Quelle: APA
