Devisen (Früh) - Euro gibt bei 1,1746 US-Dollar leicht nach
Iran-Krieg treibt Inflation an - Warten auf US-Verbraucherpreise
"Der Euro stand gestern gegenüber dem US-Dollar zunächst unter Abgabedruck, konnte sich schließlich aber stabil präsentieren. Damit einhergehend kam es nicht zum Bruch der 21-Tagelinie (1,1740) und so werden die Chancen auf weitergehende Befestigungen gewahrt", analysieren die Experten der Helaba.
Heute werden die anstehenden US-Verbraucherpreise des Monats April von Interesse sein. Die Richtung ist laut den Helaba-Experten klar: "Es geht weiter nach oben, nicht nur mit dem Verbraucherpreisindex, sondern auch mit der Inflationsrate. Diese wird nochmals spürbar zulegen und in Richtung der Marke von vier Prozent steigen. Die Inflationsrate liegt damit etwa doppelt so hoch, als üblicherweise von Notenbanken angestrebt wird."
Im Iran-Krieg ist weiter kein Frieden in Sicht. Die Kriegssorgen lassen die Anleger auch zu Beginn der neuen Handelswoche nicht los und die Ölpreise sind am Montag gestiegen. Dies treibt die Inflationserwartungen an und damit auch die Spekulation auf höhere Zinsen.
moe/ste
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Quelle: APA
