Devisen (Früh) - Euro gibt bei 1,1760 US-Dollar etwas nach
Kriegssorgen lassen Anleger nicht los - EZB-Vize dämpft Erwartungen an Zinserhöhung
Im Iran-Krieg ist weiter kein Frieden in Sicht. Die Kriegssorgen lassen die Anleger auch zu Beginn der neuen Handelswoche nicht los und die Ölpreise sind zuletzt deutlich gestiegen, was die Kauflaune an den Finanzmärkten generell bremste und auch den Euro belastete. Zuletzt hatten die hohen Ölpreise die Inflationserwartungen angetrieben und damit die Spekulation auf höhere Zinsen.
In einem Interview mit der "Financial Times" (FT) dämpfte der Vizepräsident der EZB, Luis de Guindos, die Erwartungen an eine Zinserhöhung allerdings etwas. Seiner Einschätzung nach sind die Inflationsrisiken derzeit geringer als vor vier Jahren, als der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine die Energiekosten stark in die Höhe trieb. Nach Einschätzung von de Guindos sollte die Notenbank bei künftigen Zinsentscheidungen nicht überreagieren.
Im weiteren Handelsverlauf ist nicht mit stärkeren Impulsen durch Konjunkturdaten zu rechnen. Es stehen kaum wichtige Wirtschaftsdaten auf dem Programm, an denen sich die Anleger orientieren könnten.
rst/moe
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Quelle: APA
