Österreichische Staatsanleihen dämmen Kursverluste im Späthandel ein
Lohnwachstum in den USA geringer als erwartet - Hohe Ölpreise belasten etwas
Etwas Abwärtsdruck kam durch US-Arbeitsmarktdaten. Das Wachstum der Stundenlöhne war im April geringer als erwartet ausgefallen, was Sorgen vor einem wachsenden Inflationsdruck etwas dämpfen dürfte. Das Stellenwachstum war inzwischen mit 115.000 neuen Jobs überraschend stark, während die Arbeitslosenquote wie erwartet stabil blieb.
Noch zeige sich die US-Wirtschaft unbeeindruckt von den hohen Energiepreisen, die der Krieg der USA und Israels gegen den Iran zur Folge hat, kommentierten die Ökonomen der Helaba die Zahlen. Die Experten erwarten jedoch auch, dass die Zinserwartungen dadurch verstärkt in Richtung Erhöhung tendieren würden, da sich die Risikobalance der Fed mehr und mehr der Inflation zuneige.
Zuvor hatten steigende Ölpreise die Anleihekurse belastet, wobei die brüchige Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran im Fokus bleibt. Nach iranischen Attacken auf drei US-Zerstörer in der Straße von Hormuz griff das US-Militär als Vergeltung Ziele in der Islamischen Republik an. US-Präsident Donald Trump forderte den Iran nach den Schlägen auf iranische Ziele erneut unter Drohungen auf, "schnell" eine Friedensvereinbarung zu unterzeichnen. Die seit rund einem Monat bestehende Waffenruhe gelte aber weiter.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,58 2,55 0,03 -1 5 Jahre 2,81 2,80 0,01 12 10 Jahre 3,25 3,23 0,02 26 30 Jahre 3,84 3,83 0,01 31
spa/ste
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Quelle: APA
