FACC steigerte im ersten Quartal Ergebnis und Umsatz
EBIT mit 9,7 Mio. Euro mehr als verdoppelt - Umsatz legt um 11,8 Prozent zu - Ausblick für 2026 bestätigt
Der seit Ende Februar andauernde Konflikt im Iran hätte im ersten Quartal zu einem erhöhten Abstimmungsbedarf mit den weltweiten Kunden geführt, hieß es in einer Aussendung. Abseits davon seien wichtige strategische Entscheidungen getroffen worden. Dazu zähle etwa der Ausbau der Produktionskapazitäten in Oberösterreich mit der Errichtung eines neuen Werks im Investitionsvolumen von rund 120 Mio. Euro.
Die zivile Luftfahrtindustrie bleibt laut FACC auf Wachstumskurs. "Die anhaltend hohe Nachfrage mit einem weltweiten Order-Backlog von über 17.700 bestellten Flugzeugen führt zu steigenden Produktionsraten bei den Herstellern und unterstützt die positive Entwicklung über alle wesentlichen Programme hinweg." Das Unternehmen profitiere dabei von ihrem internationalen Kundennetzwerk sowie dem diversifizierten Produktportfolio. Alle Divisionen entwickelten sich positiv.
EBIT-Marge verbessert
Die Umsetzung des Effizienzsteigerungsprogramms "CORE" zeige deutliche Fortschritte, hieß es weiter. Die EBIT-Marge verbesserte sich im ersten Quartal von 1,9 auf 3,7 Prozent. "Eine gestärkte Eigenkapitalquote, eine reduzierte Nettoverschuldung sowie ein positiver operativer Cashflow erhöhen die finanzielle Flexibilität und schaffen eine stabile Grundlage für zukünftiges Wachstum", so FACC. Der Personalstand wuchs auf 4.017 Vollzeitäquivalente.
Der Ausblick für das Gesamtjahr 2026 wurde bestätigt. Trotz punktueller Anpassungen infolge geopolitischer Entwicklungen erwartet FACC weiterhin ein Umsatzwachstum in der Bandbreite von 5 bis 15 Prozent sowie eine weitere EBIT-Verbesserung. Die vergleichsweise breite Prognosespanne spiegle die anhaltend hohe Dynamik und Unsicherheit im globalen Umfeld wider, insbesondere im Zusammenhang mit Entwicklungen im Mittleren Osten, hieß es.
rst/cri
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Quelle: APA
