RBI-Gewinn im 1. Quartal auf 209 Mio. Euro gesunken
Betriebsergebnis (ohne Russland) stieg im Jahresvergleich um 12 Prozent auf 760 Mio. Euro - Ausblick 2026 weitgehend bestätigt
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Die Raiffeisenbank International (RBI) hat im ersten Quartal des Jahres einen Gewinn von 209 Millionen Euro gemacht, nach 260 Mio. in der Vergleichsperiode 2025. Das Russlandgeschäft der Bank wird dabei nicht mitbetrachtet. Dieses habe sich weiter reduziert, schrieb die Bank am Dienstag. Das Ergebnis sei "belastet durch vorgezogene Buchung gestiegener Bankenabgaben". Das Betriebsergebnis (ohne Russland) stieg im Jahresvergleich um 12 Prozent auf 760 Mio. Euro.
Die Kernerträge wuchsen um fünf Prozent auf 1.596 Mio. Euro - aufgeteilt auf 1.076 Mio. Zinsüberschuss (1.046 Mio. in der Vorjahresperiode) und 520 Mio. Provisionsüberschuss (466 vor einem Jahr). Die Verwaltungsaufwendungen stiegen auch, allerdings nicht im gleichen Ausmaß - von 850 auf 896 Mio. Euro. Die Kundenkredite sind in den ersten drei Monaten des Jahres gegenüber der Vorjahresperiode um drei Prozent auf 105 Mio. Euro gestiegen.
Verluste in Russland
Inklusive dem Geschäft in Russland betrug das Konzernergebnis im ersten Jahresviertel 470 Mio. Euro - ein Rückgang um rund 33 Prozent nach 705 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Das Betriebsergebnis reduzierte sich in diesem Fall um zehn Prozent auf 1.140 Mio. Euro. "Unter Einbeziehung des Periodenergebnisses sowie des vollständigen Verlusts des Nettovermögens bei Entkonsolidierung der russischen Einheiten ergäbe sich für die RBI eine harte Kernkapitalquote von 14,9 Prozent verglichen mit 17,7 Prozent, wenn die russischen Geschäftstätigkeiten einbezogen bleiben", heißt es im Quartalsbericht.
Der Ausblick für das Gesamtjahr 2026 sei weitgehend bestätigt worden, heißt es am Dienstag. Ohne Russland rechnet die Bank mit einem Zinsüberschuss von 4,4 Milliarden Euro und einem Provisionsüberschuss von 2,1 Mrd. Euro.
spo/ivn
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Quelle: APA
