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Gestiegene Energiepreise treiben auch im April die Inflation an

30.04.2026, 09:27:00

Laut Schnellschätzung der Statistik Austria - Plus 3,3 Prozent gegenüber Vorjahresmonat - Energiepreise stiegen um über zehn Prozent

Der Iran-Krieg und die damit ausgelöste Energiekrise dürften auch im April für einen Anstieg der Teuerungsrate sorgen. Laut Schnellschätzung der Statistik Austria vom Donnerstag stieg die Inflationsrate im April auf 3,3 Prozent, nach 3,2 Prozent im Vormonat März. Die Energiepreise zogen gegenüber April 2025 um 10,7 Prozent an. Ohne Spritpreisbremse wäre die Inflationsrate noch um 0,2 Prozentpunkte höher ausgefallen, schreibt die Statistikbehörde.

"Der im Vergleich zum Vorjahr um zwei Wochen frühere Ostertermin wirkte in ähnlichem Ausmaß preisdämpfend auf Pauschalreisen", erklärte Statistik-Austria-Generaldirektorin Manuela Lenk in der Aussendung. "Auch aus diesem Grund stiegen die Dienstleistungspreise als wichtigster Inflationstreiber mit 3,9 Prozent deutlich schwächer als im März, als noch ein Plus von 4,5 Prozent verzeichnet worden war."

Die Preise für Lebensmittel, Tabak und Alkohol stiegen um 2,7 Prozent, hier etwas stärker als die 2,4 Prozent im März. Von März auf April 2026 zog das allgemeine Preisniveau um 0,3 Prozent an. Die Kerninflation - ohne schwankungsanfällige Energie- und Lebensmittelpreise - betrug laut der Schnellschätzung im April 2,7 Prozent. Die Statistik Austria präsentiert in der Regel zur Monatsmitte die definitiven Zahlen für den jeweiligen Vormonat.

spo/tpo


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Quelle: APA