Frauenthal schrieb wegen Verkauf der Automotive-Sparte hohen Verlust
Mehr als 36 Millionen Euro Verlust im Konzern - Verkauf der Automotive-Sparte belastete das Ergebnis
Der Umsatz ging von rund 807 Mio. Euro auf 790,4 Mio. Euro zurück, geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht hervor. Wobei der Großteil davon auf den Handel entfiel. "In unserer Division Frauenthal Handel waren wir maßgeblich von der drastisch eingebrochenen Baukonjunktur und dem massiven Preiskampf im Sanitär- und Heizungsmarkt betroffen", kommentierte der Vorstand die Entwicklung im technischen Großhandel. "Trotz dieser angespannten Rahmenbedingungen konnten wir unsere Marktführerschaft behaupten und in einigen Bereichen wie Elektromaterial und Wärmepumpen sogar ausbauen."
Neue Sparte Immobilien
Im Vorjahr brachte Frauenthal drei bestehende Liegenschaften in Wels, Gerasdorf und Kematen mit einer Fläche von 50.000 Quadratmetern in eine eigenständige Sparte Immobilien ein. Die an Frauenthal vermieteten Objekte bringen jährlich Mieterträge von 3 Mio. Euro. Die neue Sparte soll in den Bereichen Projektentwicklung, Bauträgertätigkeit sowie in der Entwicklung von Gewerbe- und Wohnimmobilien tätig sein.
Die Frauenthal Holding verdoppelte im Vorjahr das Betriebsergebnis auf 13,36 Mio. Euro. Das Finanzergebnis fiel mit minus 6,5 Mio. Euro besser aus als ein Jahr zuvor (-8,7 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern drehte von minus 2,17 Mio. Euro auf plus 6,83 Mio. Euro.
fel/pat
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Quelle: APA
