Wiener Aktienmarkt vorbörslich wenig verändert erwartet
Iran-Krieg weiter im Fokus - Dünne Meldungslage
Weder auf der geopolitischen Bühne noch bei den Energiepreisen hat sich in der abgelaufenen Woche Entscheidendes getan, kommentierten die Helaba-Analysten. Vor diesem Hintergrund hat die Zuversicht der Akteure wieder nachgelassen.
Allerdings hat der Iran laut der US-amerikanischen Nachrichten-Website Axios den Vereinigten Staaten ein neues Angebot für die Öffnung der für den globalen Öltransport wichtigen Meeresstraße von Hormuz vorgeschlagen. Das könnte den Märkten Unterstützung liefern.
Datenseitig hat es die verkürzte Handelswoche in sich, hieß es in dem Helaba-Kommentar. Es stehen wichtige Konjunktur- und Inflationszahlen an sowie zahlreiche Notenbanksitzungen. Geldpolitische Veränderungen wird es nach Meinung der Experten aber wohl nicht geben. Noch sehr dünn gestaltete sich bis dato die Meldungslage zu den heimischen Unternehmen.
Am Freitag hatte der ATX um 1,03 Prozent schwächer bei 5.753,83 Punkten geschlossen. Die Anleger wagten sich vor dem Wochenende nicht mehr aus der Deckung. Sie blickten mit Sorge auf die Lage am Persischen Golf, wo keine baldige Lösung absehbar ist.
Neben dem anhaltenden Sorgenfaktor Naher Osten wurde das Börsenbarometer auch von Dividendenabschlägen der BAWAG und der Österreichischen Post belastet. Der ATX Total Return, in dem Ausschüttungen berücksichtigt werden, gab moderat um 0,3 Prozent nach.
Die größten Kursgewinner im prime market am Freitag:
AT&S +9,43% 97,50 Euro Strabag +2,96% 86,90 Euro CA Immo +1,54% 26,30 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Freitag:
Porr -4,72% 38,35 Euro FACC -3,43% 12,94 Euro voestalpine -3,34% 41,64 Euro
ger/moe
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Quelle: APA
