Wiener Börse (Mittag) - ATX verliert 0,92 Prozent
Hormuz-Blockade der USA im Fokus - Post-Aktie gibt um über sechs Prozent nach
Die USA wollen am Nachmittag mit einer von US-Präsident Donald Trump angekündigten Blockade der Straße von Hormuz beginnen. Laut "Wall Street Journal" erwägt Trump auch begrenzte Militärschläge, um die Gespräche wieder in Gang zu bringen. Trump will mit der Hormuz-Blockade verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öleinnahmen abschneiden.
Die Ölpreise stiegen angesichts der vorerst gescheiterten Verhandlungen wieder. In der Nacht auf Montag kletterte der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni bis zu neun Prozent auf fast 104 Dollar (88,81 Euro). Zu Mittag lag der Preis für den Öl-Future bei 102,56 Dollar.
In Österreich öffnet das Wirtschaftsministerium am Montag ungeachtet der ausstehenden beihilferechtlichen Genehmigung der EU das Antragsportal für den Industriestrombonus. Insgesamt stellt der Bund für die Jahre 2025 und 2026 rund 150 Mio. Euro zur Verfügung. Die Anträge für das Jahr 2025 für Förderungen in Höhe von insgesamt 75 Mio. Euro können ab 13. April rückwirkend eingereicht werden. Anspruchsberechtigt sind etwa 60 heimische Unternehmen aus definierten Branchen wie der Papier- oder Stahlindustrie, die einen Stromverbrauch von mehr als einer Gigawattstunde (GWh) pro Jahr haben.
Die österreichische Post gab um 6,24 Prozent auf 33,80 Euro nach. Laut einem Marktbeobachter senkten die Analysten von Oddo BHF ihre Einstufung auf "Underperform" sowie ihr Kursziel von 31 auf 30 Euro.
Im Minus befanden sich im ATX auch die heimischen Bauwerte. Porr verlor 2,81 Prozent. Wienerberger gaben um 1,18 Prozent nach, Strabag um 1,37 Prozent.
Unterstützung fand der heimische Leitindex von den Ölwerten. Der heimische Ölfeldausrüster SBO legten um 1,37 Prozent zu. Der Energiekonzern OMV gewann 0,25 Prozent.
rst/ger
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Quelle: APA
