Wiener Börse (Schluss) - ATX legt am Montag 0,4 Prozent zu
Iran-Krieg bleibt das dominierende Thema - Signale für Fortschritte bei Lösung des Konflikts stützen
Die wegen des Konflikts stark gestiegenen Ölpreise hatten zuletzt noch Ängste vor hoher Inflation und damit auch gegensteuernden Zinserhöhungen der Notenbanken geschürt. Für etwas Hoffnung sorgten nun aber Signale für mögliche Fortschritte bei der Lösung des Konflikts. US-Präsident Donald Trump schrieb auf seiner Plattform Truth Social, die USA führten "ernsthafte Gespräche mit einer neuen und vernünftigeren Regierung" im Iran, um die Militäroperation zu beenden. Es seien "große Fortschritte erzielt" worden.
Zudem dämpften zuletzt auch die Aussagen mehrerer EZB-Vertreter etwas die Ängste vor bald anstehenden Zinserhöhungen der Notenbank. Die am Montag gemeldeten Inflationsdaten aus Deutschland belegten zwar den preistreibenden Einfluss des Ölpreishöhenflugs, dies war aber erwartet worden und bewegte die Börsen nicht.
Schwach zeigten sich am Montag nach Meldung einer Übernahme in Rumänien die Aktien der RBI und verloren 1,3 Prozent. Größere Verluste verbuchten auch Lenzing (minus 2,2 Prozent) und voestalpine (minus 1,9 Prozent). Gesucht waren angesichts der jüngsten Ölpreisrally die Ölwerte OMV und SBO mit Gewinnen zwischen 2 und 3 Prozent.
mik/spa
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Quelle: APA
