Österreichische Staatsanleihen im Späthandel erholt
Energiepreise entfernen sich von den jüngsten Höchstständen
Das Marktgeschehen dreht sich weiterhin um den Krieg der USA und Israels mit dem Iran und die Sorgen vor den wirtschaftlichen Folgen. Heimische Anleihen vollzogen nun eine Gegenbewegung nach den Kursverlusten der Vortage, als die deutlichen Anstiege bei Öl- und Gaspreisen Sorgen vor zunehmendem Inflationsdruck angefacht hatten. Ein solcher könnte die Notenbanken zu einer restriktiveren Haltung zwingen.
Am Mittwoch kamen die Energiepreise merklich von den Spitzenwerten des Vortages zurück, bleiben im Vergleich zur Vorwoche aber erhöht. Für etwas Entspannung sorgten vage Hoffnungen auf mögliche Verhandlungen zur Beendigung des Konflikts. Die Zeitung "New York Times" hatte berichtet, dass iranische Geheimdienstmitarbeiter indirekt an den US-Geheimdienst CIA ein Angebot zur Verhandlung von Bedingungen für ein Kriegsende unterbreitet hätten. Das iranische Geheimdienstministerium dementierte dies jedoch.
Zuvor hatte bereits eine Ankündigung von US-Präsident Donald Trump den Anstieg der Ölpreise gebremst. Demnach könnte die US-Marine Tanker bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormuz eskortieren. Zudem stellte Trump Risikoversicherungen und Garantien für den gesamten Seehandel in der Region in Aussicht.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,19 2,24 -0,05 4 5 Jahre 2,55 2,60 -0,05 16 10 Jahre 3,06 3,10 -0,04 30 30 Jahre 3,74 3,74 -0,01 33
spa/sto
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Quelle: APA
