AKW Zwentendorf einst offenbar als Motiv für Geldschein vorgesehen
Entsprechender Entwurf für Rückseite der 1.000-Schilling-Note im Archiv gefunden
Die Dokumente stammen aus den 1970er-Jahren und zeigen unter anderem eine Vorlagenzeichnung mit dem AKW. Diese stammt nach Angaben der Österreichischen Nationalbank offenbar direkt von Rudolf Nitsch, dem Architekten des Atommeilers. Gedacht war der Entwurf für den 1983 ausgegebenen Tausender mit Erwin Schrödinger.
Entscheidung für Uni-Gebäude
Damals sollten die Rückseiten der Banknoten immer eine inhaltliche Verbindung mit den Personen auf der Vorderseite haben. Das AKW, so vermutet man, hätte gut zum Mitbegründer der Quantenmechanik gepasst. Letztendlich entschied man sich für das Gebäude der Universität Wien, wo Schrödinger als Professor tätig war.
Im Museumsbestand der Nationalbank existiert laut EVN nur eine Vorzeichnung. Da es keine weiteren Detailstudien im Banknotenformat gibt, dürfte die Idee eher kurzlebig gewesen sein, vermutet man. Das Aus für das AKW kam ebenfalls bereits 1978. Bei einer Volksabstimmung sprach sich eine Mehrheit gegen eine Inbetriebnahme aus.
mac/ver/pro
ISIN AT0000741053
WEB http://www.evn.at
http://www.oenb.at/
Preisinformation
EVN AGWeitere News
Disclaimer
Die Wiener Börse übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit der Daten.
© 2026 Wiener Börse AG
Quelle: APA
