Rohstoffe (Vormittag) - Brent-Ölpreis etwas schwächer
Bemühungen den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beenden im Fokus - Goldpreis befestigt
Unverändert richten sich die Blicke auf Bemühungen, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beenden. Die USA machen in den Gesprächen über ein Kriegsende weiter Druck und streben rasche Fortschritte an. Es gebe nur noch wenige strittige Punkte, schrieb US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social.
Sollte es tatsächlich zu einer Einigung kommen, könnten womöglich auch Sanktionen gegen die russische Ölindustrie wegfallen. Dann könnte wieder mehr russisches Öl auf den Weltmarkt kommen.
Allein seit Mitte Juni ist der Ölpreis um gut ein Fünftel gesunken, auch weil die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) und ihre Verbündeten die Fördermengen erhöhten. Auch Staaten außerhalb der Gruppe fördern mehr. Die Internationale Energieagentur prognostizierte daher jüngst, dass das weltweite Rohölangebot im nächsten Jahr die Nachfrage übersteigen wird.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist zuletzt gestiegen. Wie das OPEC-Sekretariat am Mittwoch in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Dienstag 63,43 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das waren 29 Cent mehr als am Vortag. Die OPEC berechnet den Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.
Der Goldpreis hat sich am Mittwochvormittag etwas höher präsentiert. Eine Feinunze (31,1 Gramm) kostete gegen 11.25 Uhr 4.161,79 US-Dollar und damit 0,72 Prozent mehr als am Vorabend.
ste/ger
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Quelle: APA
