Wiener Börse startet mit Gewinnen - RBI legt 6,7 Prozent zu
FT-Bericht: EU könnte Sanktionen aufheben um einen Transfer der Strabag-Anteile an die RBI zu ermöglichen
Die Zeitung berichtet mit Verweis auf informierte Kreise, dass die EU ihre Sanktionen auf Vermögenswerte des russischen Oligarchen Oleg Deripaska teilweise aufheben könnte. Damit könnten die von der - zumindest früher Deripaska zugerechneten - Rasperia Trading Limited gehaltenen Anteile am Baukonzern Strabag an die RBI transferiert werden. Die RBI soll damit für Schadenersatzzahlungen in Russland kompensiert werden.
Die Freigabe der Rasperia-Aktien und der Transfer an die RBI wäre sehr positiv für die Bank und auch ihren Aktienkurs, schreiben die Analysten der Erste Group in einer ersten Reaktion. Die Russland-Assets der Bank werden derzeit am Aktienmarkt als praktisch wertlos eingestuft - alles Gute, was aus Russland heraus kommt, wäre damit ein Plus für die Aktienbewertung, so die Analysten weiter. Der FT zufolge dürften allerdings mehrere EU-Staaten Einspruch gegen den EU-Plan erheben.
mik/ger
ISIN AT0000999982
Preisinformation
Austrian Traded Index in EURWeitere News
Disclaimer
Die Wiener Börse übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit der Daten.
© 2026 Wiener Börse AG
Quelle: APA
