Unimarkt sperrt zu, 620 Beschäftigte beim AMS angemeldet
Großhandel und Logistik der UNIGruppe nicht betroffen - Oberösterreichischer Lebensmittelhändler verkauft seine gut 90 Standorte
Die Anmeldungen beim AMS seien eine gesetzlich vorgeschriebene Maßnahme. Die Personalvertretung sei eingebunden, Dienstagvormittag würden die Mitarbeitenden "in einem Town Hall Meeting" informiert. Als Grund für die "strategische Entscheidung" nannte der Geschäftsführer in einem Gespräch mit Medien das schwierige Marktumfeld. Vor eineinhalb Jahren habe man mit einem Transformations- und Restrukturierungsprozess begonnen, "doch wir können die makroökonomische Konstellation nicht verändern". Bis Jahresende will man "die Entscheidung getroffen haben, welcher Händler welchen Standort bekommt", das Interesse sei groß. Mit der Weitergabe an den Mitbewerb wolle man sicherstellen, dass die Jobs und die Versorgung in ländlichen Gebieten aufrecht bleiben.
(Redaktionelle Hinweise: Grafik 1226-25) inn/ver/sag
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Quelle: APA
