Weltweites Geldvermögen stieg 2024 auf Rekordniveau
Allianz Global Wealth Report: Österreich mit einem Plus von 5,4 Prozent - Vermögen ungleich verteilt
Die Vermögensstudie enthält Angaben zu Geldvermögen und Verschuldung privater Haushalte in 57 Staaten. Diese Länder stehen den Angaben zufolge für 91 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung und 72 Prozent der Weltbevölkerung. Der Versicherer berücksichtigt in der Auswertung Bargeld, Bankeinlagen, Wertpapiere wie Aktien und Anleihen sowie Ansprüche gegenüber Versicherungen und Pensionsfonds, nicht jedoch Immobilien oder staatliche Pensionen.
Mit einem Plus von 8,7 Prozent beim globalen Finanzvermögen privater Haushalte binnen Jahresfrist sei das starke Wachstum des Vorjahres (plus 8,0 Prozent) noch übertroffen worden. Für 2025 erwarten die Allianz-Volkswirte ein Plus von rund 6 Prozent. Allerdings profitieren nicht alle Anlegerinnen und Anleger in gleichem Maße - und ungleich verteilt ist das Vermögen ohnehin.
USA mit Abstand an der Spitze
Die Hälfte des Wachstums der globalen Finanzvermögen 2024 entfiel auf die USA, wo die Menschen stärker auf Wertpapiere wie Aktien setzen. Sowohl 2023 (plus 11,5 Prozent) als auch 2024 (plus 12,0 Prozent) legten Wertpapiere der Analyse zufolge fast doppelt so schnell im Wert zu wie die beiden anderen betrachteten Anlageklassen Versicherungen/Renten und Bankeinlagen.
Mit einem Netto-Geldvermögen - also abzüglich Schulden - pro Kopf von 311.000 Euro führen die USA mit Abstand die Rangliste der 57 Länder an. Auf Rang 2 liegt die Schweiz mit 268.860 Euro pro Kopf, auf Rang 3 Singapur mit 197.460 Euro. Insgesamt ist das Billionenvermögen allerdings ungleich verteilt: Die reichsten 10 Prozent - etwa 570 Millionen Menschen in den 57 betrachteten Ländern - besitzen gut 85 Prozent des gesamten Nettofinanzvermögens.
sag/kre
ISIN DE0008404005 WEB https://www.allianz.com/de/
Preisinformation
ALLIANZ SEWeitere News
Disclaimer
Die Wiener Börse übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit der Daten.
© 2026 Wiener Börse AG
Quelle: APA
