Wiener Börse (Nachmittag) - ATX grenzt Verluste etwas ein
Leitindex büßte zuletzt 0,8 Prozent ein - Auftragseingang für langlebige US-Güter im Juli weniger stark zurückgegangen als erwartet
Der marktbreitere ATX Prime gab zuletzt 0,79 Prozent nach auf 2.360,06 Zähler. Als Grund für die Entlassung nannte der US-Präsident in seinem Brief an Cook, dass es hinreichende Gründe zu der Annahme gebe und dass sie in einem oder mehreren Hypothekenverträgen falsche Angaben gemacht habe. Cook stellte dies in Abrede und kündigte an, ihren Posten nicht kampflos zu verlassen.
In den USA sind die Aufträge für langlebige Güter im Juli nicht so stark gesunken wie erwartet. Die Bestellungen fielen im Monatsvergleich um 2,8 Prozent, wie das US-Handelsministerium mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Rückgang um 3,8 Prozent gerechnet. Am späteren Nachmittag werden noch Daten zum US-Verbrauchervertrauen veröffentlicht.
Am heimischen Aktienmarkt könnten einige Analysten-Kommentare für Impulse sorgen. Das Kursziel des Versicherungskonzerns UNIQA wurde von den Analysten der Berenberg Bank von 15,5 auf 16,1 Euro angehoben. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde nach der jüngsten Zahlenvorlage des heimischen Versicherers bestätigt. Die UNIQA-Aktien reagierten mit einem Plus von 0,6 Prozent.
Außerdem wurde das Kursziel des Ölfeldausrüsters SBO deutlich von 44 auf 35 Euro gesenkt. Eine Kaufempfehlung von "Buy" bleibt dennoch laut Analyst Richard Dawson weiter aufrecht. Die Ergebnisse von SBO für das zweite Quartal 2025 unterstreichen die schwierige Marktdynamik, mit der das Unternehmen konfrontiert ist, da durch Zölle verursachte Unsicherheiten und volatile Rohstoffpreise die Stimmung der Kunden belasten, hieß es in der aktuellen Studie. SBO-Aktien büßten zuletzt 0,9 Prozent ein.
spo/mik
ISIN AT0000999982
Preisinformation
Austrian Traded Index in EURWeitere News
Disclaimer
Die Wiener Börse übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit der Daten.
© 2026 Wiener Börse AG
Quelle: APA
