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Wiener Börse (Schluss) - ATX geht 1,4 % höher aus dem Handel

04.08.2025, 18:03:00

Konjunkturdaten fielen negativ aus

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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Mehr Details zu Einzelwerten
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Der Wiener Aktienmarkt hat zum Wochenauftakt
merklich zugelegt und die Verluste vom vergangenen Freitag
größtenteils wettgemacht. Der ATX gewann als heimischer Leitindex
1,38 Prozent auf 4.518,74 Punkte. Für den ATX Prime ging es um 1,27
Prozent hoch auf 2.262,06 Punkte. Europaweit zeigten die Kurse nach
oben.
Ins Blickfeld rückten Konjunkturdaten dies- und jenseits des
Atlantiks. Der Auftragseingang der US-Industrie ist im Juni belastet
durch gefallene Transportaufträge gesunken. Die Bestellungen
rutschten im Vergleich zum Vormonat um 4,8 Prozent ab, wie das
US-Handelsministerium am Montag mitteilte. Volkswirte hatten dies
erwartet.
In der Eurozone hat die Einschätzung von Finanzmarktexperten zur
weiteren konjunkturellen Entwicklung überraschend einen Dämpfer
bekommen. Der vom Analyseinstitut Sentix erhobene
Konjunkturindikator fiel im August auf minus 3,7 Punkte, von zuvor
plus 4,5 Punkten, wie Sentix mitteilte. Es ist der erste Rückschlag
beim Stimmungsindikator nach drei Anstiegen in Folge.
Enttäuschende US-Arbeitsmarktdaten hatten die Stimmung am Freitag
eingetrübt. Neue Zollankündigungen der US-Regierung sorgten
ebenfalls für Unsicherheit.
Nachrichten zu heimischen Unternehmen waren am Montag rar.
Analysten der Deutsche Bank haben ihr Kursziel für die AT&S-Titel
von 16,5 auf 15,5 Euro gesenkt. Die Aktien legten um kräftige 8,8
Prozent auf 19,20 Euro zu und standen damit an der Spitze des ATX.
Am Freitag hatten die Aktien über 20 Prozent an Wert verloren,
nachdem der steirische Leiterplattenhersteller im ersten Quartal
2025/26 mehr Umsatz erzielt, jedoch seinen Verlust von 34,0 Mio.
Euro im Vorjahreszeitraum auf 55,9 Mio. Euro ausgeweitet hatte.
Papiere der Erste Group, die am Freitag nach Halbjahreszahlen
nachgelassen hatten, kletterten um 4,2 Prozent nach oben auf 82,00
Euro. Hier hatten die Experten der Deutsche Bank das Kursziel von 84
auf 86 Euro angehoben.
Auch die anderen schwergewichteten Papiere der BAWAG legten mit
plus 2,7 Prozent merklich zu. RBI-Titel gingen unverändert aus dem
Handel.
spo/ste
 ISIN  AT0000999982


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