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ams-Osram mit Umsatzrückgang im 2. Quartal

31.07.2025, 08:41:00

Umsatzerlöse von 775 Mio. Euro - Rückgang im Jahresvergleich wird u.a. auf US-Dollarschwäche zurückgeführt

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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Aussagen zur Schuldenlast (3. Abs.); Halbjahreszahlen (5. Abs.)
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Der steirisch-bayerische Chip- und
Sensorenhersteller ams-Osram hat im zweiten Quartal einen Umsatz von
775 Millionen Euro erwirtschaftet. Das sind fünf Prozent weniger als
in der Vergleichsperiode im Vorjahr, teilte der in Zürich gelistete
Konzern am Donnerstag mit. Den Rückgang führt das Unternehmen auf
einen schwächeren US-Dollar, das nicht zum Kerngeschäft gehörende
Halbleitergeschäft und eine Bestandskorrektur bei Automobil-LEDs
zurück.
"Wir erwarten weiterhin eine stärkere zweite Jahreshälfte, auch
wenn der schwächere US-Dollar die Gesamtergebnisse belastet und die
Zollpolitik für anhaltende Unsicherheit sorgt", wird der
Vorstandsvorsitzende des Konzerns, Aldo Kamper, in der Aussendung
zitiert. Für das dritte Quartal heuer wird ein Umsatz zwischen 790
Mio. und 890 Mio. Euro angepeilt, bei einer EBITDA-Marge von 19,5
Prozent.
Entschuldung schreitet voran
"Unser Plan, die Schuldenlast schneller zu reduzieren, geht auf",
sagt dann Finanzchef Rainer Irle. Die Firma hatte vor gut einer
Woche angekündigt, eine 500 Mio. Euro schwere 2029er Anleihen zu
platzieren, um ausstehende Osram-Aktien vorzufinanzieren und 150
Mio. Euro der 2027er Wandelanleihe zurückzukaufen. Am Dienstag
folgte die Ankündigung des Verkaufs der Unterhaltungs- und
Industrielampensparte an den japanischen Leuchtenentwickler Ushio
für 114 Mio. Euro. Die Nettoverschuldung wird am Donnerstag mit
1.570 Mio. Euro und damit auf annähernd gleichem Niveau wie ein Jahr
zuvor angegeben.
Das bereinigte EBITDA stieg im Jahresvergleich um sieben Prozent
auf 145 Mio. Euro, was einer bereinigten EBITDA-Marge von 18,8
Prozent entspricht. Das bereinigte Nettoergebnis betrug im zweiten
Jahresviertel 2025 18 Mio. Euro, nach einem Verlust ein Jahr zuvor
und im ersten Quartal. Der Free Cash Flow lag bei minus 14 Mio.
Euro. ams-Osram bestätigt damit die vor rund einer Woche
veröffentlichten, vorläufigen Zahlen.
Im Halbjahr Nettoverlust von 5 Mio. Euro
Mit Blick auf das gesamte erste Halbjahr kommt das Unternehmen
mit Hauptsitz in Premstätten auf Umsatzerlöse von 1.595 Mio. Euro,
nach 1.665 Mio. ein Jahr zuvor. Das bereinigte Ergebnis nach Steuern
fällt mit minus 5 Mio. Euro erneut negativ aus, nach einem Verlust
von 36 Mio. Euro in der ersten Jahreshälfte 2024.
spo/bel
 ISIN  AT0000A18XM4
 WEB   https://ams-osram.com/


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Quelle: APA