Wiener Aktienmarkt mit klaren Abgaben erwartet
Nach israelischem Angriff auf den Iran
Israel hat in der Nacht mit einem Großangriff auf iranische Städte und Atomanlagen begonnen. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz sprach von einem "Präventivschlag", Ministerpräsident Benjamin Netanyahu von einem "erfolgreichem Eröffnungsschlag". Im Zuge des israelischen Großangriffs ist nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) eine der wichtigsten iranischen Atomanlagen zum Ziel geworden.
Die Entwicklung kam nicht gänzlich unerwartet, bereits am Vortag hatte der Abzug von US-Botschaftspersonal aus dem Nachbarland Irak Hinweise auf einen bevorstehenden Schlag gegeben. Den Marktstrategen der Deutschen Bank zufolge habe jedoch die Hoffnung bestanden, dass es sich bei den Signalen aus den USA um eine Drucktaktik vor den geplanten Gesprächen zwischen den USA und dem Iran am Wochenende handeln würde.
Bei den heimischen Einzelwerten blieb die Nachrichtenlage vor dem Wochenende ruhig. Für Impulse könnten jedoch Analystenkommentare sorgen. Zur voestalpine meldete sich die Erste Group zu Wort. Analyst Michael Marschallinger stufte das Papier von "Buy" auf "Accumulate" zurück, hob jedoch im gleichen Zug sein Preisziel an. Bei den Aktien der DO&CO bekräftigte Analyst Christoph Greulich von der Berenberg Bank als Reaktion auf die jüngsten Jahreszahlen seine Kaufempfehlung.
Am Donnerstag hatte der ATX um 0,06 Prozent schwächer bei 4.388,88 Punkten geschlossen.
Die größten Kursgewinner im prime market am Donnerstag:
OMV +3,77% 44,56 Euro AMAG +2,88% 25,00 Euro Agrana +1,59% 12,80 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Donnerstag:
Rosenbauer -4,20% 41,10 Euro UBM Development -3,67% 21,00 Euro RHI Magnesita -2,90% 33,50 Euro
spa/lof
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Quelle: APA
