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Wiener Börse legt im Frühhandel zu - ATX gewinnt 0,43 Prozent

28.05.2025, 10:17:00

Europäisches Börsenumfeld leicht im Plus - Strabag-Aktie rutscht 8 Prozent tiefer - UNIQA verkaufte 1,8 Mio. Aktien des Baukonzerns

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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Kursveränderungen von Einzelwerten
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Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch im Frühhandel
befestigt präsentiert. Der ATX gewann in der ersten Handelsstunde
0,43 Prozent auf 4.455,03 Punkte. Auch die europäischen Leitbörsen
zeigten sich im Plus, die Zuwächse fielen jedoch etwas moderater
aus. Starke Vorgaben hatte die Wall Street am Dienstagabend nach dem
feiertagsbedingt verlängerten Wochenende geliefert.
An den Finanzmärkten ist wieder mehr Zuversicht eingekehrt,
wenngleich das Schlagzeilenrisiko mit dem noch ungelösten
Zollkonflikt zwischen den USA und der EU sowie den geopolitischen
Krisen weiterhin hoch ist, schrieben die Helaba-Analysten in ihrem
Tagesausblick.
Am heimischen Aktienmarkt zog die Aktie der Strabag mit einem
Kursabschlag in Höhe von 8,3 Prozent auf 79,1 Euro die
Aufmerksamkeit auf sich. Der Versicherungskonzern UNIQA verkaufte
1,8 Mio. Aktien bzw. rund 1,5 Prozent des Aktienkapitals des
Baukonzerns zum Stückpreis von 77,67 Euro, teilte die
Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstagabend mit. Das entspricht
einem Abschlag in Höhe von zehn Prozent zum gestrigen Schlusskurs.
Damit erhöhte die Strabag ihren Streubesitz, was nach
Einschätzung der Erste Group-Analysten positiv zu werten sei. Für
die UNIQA betrachten die Experten diesen Schritt ebenfalls
vorteilhaft, weil die Aktien zu einem hohen Kursniveau verkauft
wurden. Seit dem Jahresstart hat sich der Wert der Strabag-Aktie
mehr als verdoppelt. Die UNIQA-Papiere legten 0,8 Prozent zu.
Mit einer Zahlenvorlage rückten UBM ins Blickfeld der Akteure.
Der Wiener Immobilienentwickler hat seine Verluste heuer im ersten
Quartal verringert. Unter dem Strich blieb ein Fehlbetrag von 6,6
Mio. Euro, nach einem Minus von 8 Mio. Euro im Vergleichszeitraum
des Vorjahres. "Auf Basis der aktuellen Annahmen rechnet UBM im
Laufe des zweiten Halbjahres 2025 mit einer Rückkehr in die
Gewinnzone", ist die Immo-Firma zuversichtlich. Laut
Erste-Group-Analysten beinhalteten die vorgelegten Zahlen und
Aussagen keine großen Überraschungen.
Pierer Mobility bremsten um drei Prozent. Nach der Rettung des
insolventen Motorradherstellers KTM blickt das Mutterunternehmen
Pierer Mobility verhalten auf die Geschäftsentwicklung im Gesamtjahr
2025. Der Umsatz dürfte im Zuge der Produktionsunterbrechungen
deutlich unter dem Vorjahr bleiben. Aufgrund der anhaltenden
Nachfrage sollte sich der Lagerbestand bei KTM selbst sowie bei den
Händlern und Importeuren aber normalisieren.
Do&Co steigerten sich um 2,1 Prozent auf 173,0 Euro. Die Experten
der Erste Group haben ihre Einstufung für die Aktien des heimischen
Caterers von "Accumulate" auf "Buy" angehoben. Das Kursziel wurde
gleichzeitig von 214,5 auf 217,5 Euro erhöht.
Porr bauten ein Minus von 3,2 Prozent. Der Baukonzern kann bis zu
1,7 Mio. eigene Aktien an institutionelle Investoren im Rahmen eines
Privatplatzierungsverfahrens verkaufen, stimmte der Aufsichtsrat am
Dienstagabend zu. Dies entspricht rund 4,33 Prozent des
Grundkapitals der Porr. Mit dem Erlös soll die Kapitalstruktur des
Konzerns gestärkt werden.
Nach Börsenschluss wird zudem CPI Europe (früher: Immofinanz)
Erstquartalszahlen für 2025 präsentieren. Im Vorfeld der
Ergebnispräsentation legten die CPI-Papiere um 1,6 Prozent zu.
ste/lof
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