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Bank Austria steigt in das Kreditkartengeschäft ein

09.05.2025, 09:37:00

Kunden sollen für Umstieg auf Mastercard gewonnen werden

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KORREKTUR-HINWEIS
In APA0050 vom 09.05.2025 muss es im 2. Absatz/ 4.Satz richtig
heißen: Wobei die bisherigen Kreditkarten bis zum Kartentausch oder
bis Ende 2025 gültig bleiben (nicht: Wobei die bisherigen
Kreditkarten bis zum Ablaufdatum gültig bleiben)
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Die UniCredit Bank Austria baut nach dem Verkauf von
card complete ihr eigenes Geschäft im Zahlungsverkehr aus und steigt
wie bereits angekündigt in das Kreditkartengeschäft ein, sagte Ivan
Vlaho, CEO der UniCredit Bank Austria am Donnerstag vor
Journalisten. Einerseits umfasst das Angebot der Bank die
Kartenausgabe sowie deren Verwaltung über die MobileBanking App,
andererseits sollen aber auch Geschäftskunden angesprochen werden.
Bei den Kreditkarten bedient sich die Bank einer Partnerschaft
mit Mastercard. Diese Kreditkarte wird weltweit an 120 Mio.
Standorten sowie an 2,5 Mio. Geldautomaten akzeptiert. Die UniCredit
Bank Austria-Kunden werden in mehreren Tranchen bis Jahresende über
das neue Angebot informiert. Wobei die bisherigen Kreditkarten bis
zum Kartentausch oder bis Ende 2025 gültig bleiben.
Aber auch für die Geschäftskunden soll es von Bezahlterminals und
eigenen Apps für die Akzeptanz von Kreditkarten am Smartphone bis
hin zu E-Commerce-Lösungen ein Angebot geben, sagte Andreas
Zweimüller, Head of Digital Development. Wobei die Geschäftskunden
innerhalb von 48 Stunden ein Terminal erhalten sollen. Über softPOS
und E-Commerce können Kartenzahlungen innerhalb von Stunden
akzeptiert werden. Mit integrierter Datenanalyse, Betrugsüberwachung
sowie maßgeschneiderten Lösungen will die Bank Geschäftskunden für
sich gewinnen.
Rund 1,9 Milliarden Transaktionen in Österreich
Beim Aufbau des Kreditkartengeschäftes setzt die Bank auch auf
die bestehenden Kunden mit 1,1 Mio. Debit- und 300.000 Kreditkarten.
Die Entscheidung, in das Kreditkarten-Geschäft einzusteigen,
begründete Vlaho mit der dynamischen Entwicklung bei den
Kartenzahlungen. So gab es im Vorjahr in Österreich 1,9 Milliarden
Transaktionen mit Debit- oder Kreditkarten. Gegenüber dem Jahr zuvor
entsprach dies einem Anstieg um 13 Prozent. Das Transaktionsvolumen
belief sich 2024 auf 80 Mrd. Euro, teilte die Bank weiters mit.
Die UniCredit Bank Austria hat - ebenso wie die RBI - den
Einstieg in das Kreditkartengeschäft bereits Mitte Februar
angekündigt. Denn beide Banken haben Anfang des Jahres ihre Anteile
an der Kreditkartenfirma card complete an die österreichische
Beteiligungsgesellschaft EAVISTA des internationalen Investors Arif
Babayev veräußert. Die Bank Austria hielt zuvor 50,1 Prozent der
Anteile, die RBI 25 Prozent. Die AVZ-Privatstiftung der Stadt Wien
hält nach wie vor ihren Anteil an card complete in Höhe von 24,9
Prozent.
fel/pro/tsk
 ISIN  IT0005239360
 WEB   http://www.bankaustria.at
       http://www.mastercard.com


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Quelle: APA